Vereinsgründung

Bericht Katrin Hegele

Die Anfänge

In der Mitte der 1950er-Jahre begannen in Bayreuth die ersten jungen Sportbegeisterten, eine damals in der Region weitgehend unbekannte Disziplin auszuüben: das Federballspiel. Der Begriff „Badminton“ war zu jener Zeit kaum geläufig.

Eine zentrale Figur bei der Bestrebung, aus dem Freizeitspiel eine organisierte Sportart zu machen, war Udo Meier. Er wurde später Gründungsmitglied und blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2019 Ehrenmitglied des Vereins. Gemeinsam mit Gleichgesinnten gelang es ihm schließlich, in der Rotmainhalle das erste Badmintonfeld auf dem harten Betonboden einzuzeichnen und aufzubauen – ein entscheidender Schritt zur Etablierung des Sports.

Im Jahr 1957 schlossen sich die Badmintonspieler dem VfB Bayreuth an und nahmen an Punktspielen gegen Teams aus Hof, Bamberg und Marktredwitz teil. Da die Unterstützung durch den VfB jedoch begrenzt war, entstand die Idee, einen eigenständigen Verein zu gründen.

Am 14. Mai 1960 wurde dieser Plan in die Tat umgesetzt: In der Gaststätte Maisel-Bräu am Marktplatz kamen zwölf Männer und vier Frauen zusammen, um den 1. Badminton-Club Bayreuth ins Leben zu rufen. Jochen Ziegler wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt.

Anwesenheitsliste der Gründungsversammlung

Protokoll der Gründungsversammlung

Zu den Gründungsmitgliedern zählt auch Erika Meier (geb. Kempf), die heute als Ehrenmitglied weiterhin dem Verein angehört. Ein weiteres frühes Mitglied ist Erika Kirchberger (geb. Kretzer), die kurze Zeit nach der Gründung hinzukam.